COMPUTERHILFE GELSENKIRCHEN
Der wichtigste Qualitätsstandard für die Produktion von
CD's, von Philips, dem Erfinder der CD, entwickelt.
Das
"Red-Book" beschreibt, wie eine Audio-CD aufgebaut sein muß. Die komplette
CD wird dabei in gleich große Datenblöcke von jeweils 2.352 Bytes
aufgeteilt. Musik wird mit 44,1 kHz gesampled (also in digitale Werte
zerlegt). Wegen der Stereoaufzeichnung fällt die doppelte Datenmenge an.
Ein Datenblock von 2.352 Bytes entspricht exakt einer Spieldauer von 1/75
Sekunden. Jeder Datenblock unterteilt sich wiederum in 98 Frames, in denen
die Einzeldaten mit einer bestimmten Fehlerkorrektur gespeichert sind.
Fehlererkennung und Korrektur arbeiten bei der Audio CD nach sogenannten
CIRC-Kodierung (Cross Interleaved Reel Solomon Code). Später, genauer
gesagt 1987, wurde aus den Definitionen im "Red-Book" die Norm IEC 908
entwickelt, die verbindlich ist für 120 mm- und 80 mm-CDs.